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Opal

 
     
  [von Sanskrit upala=Stein], Gel-Cristobalit, Gelit, Neslit, Quarz-Résinit, Vidrit, Mineral mit der chemischen Formel SiO2·nH2O; Farbe: farblos, gelb, rot, braun, grau, blau; Fett-, Wachs- bis Perlmutterglanz mit starken Innenreflexen (opalisierend); durchsichtig, durchscheinend bis undurchsichtig; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 5,5-6,5 (spröd); Dichte: 1,9-2,5 g/cm3; Spaltbarkeit: keine; Bruch: muschelig, splittrig, uneben; Aggregate: gelartig, nierig, traubig; keine Kristalle; vor dem Lötrohr unschmelzbar; in Säuren unzersetzbar, jedoch in KOH und HF leicht löslich; Vorkommen: vulkanisch als Ausscheidung von Geysiren, Thermalwässern und heissen Quellen mit Bildung von Kluft- und Drusenfüllungen in Rhyolithen, Trachyten und Andesiten bzw. sedimentär aus zirkulierenden Wässern; Opal kommt oft zusammen mit Chalcedon vor; in vulkanischen Gesteinen, z.B.
in Czervenica (Slowakei), Mexiko, Honduras, Java, Kaiserstuhl in Baden (Hyalit); in Sedimenten, z.B.
in Bentoniten und Kieselgur; in Sandsteinen (z.B. Australien); Opal ist Bestandteil der Schalen vieler Kieselsäuren-abscheidender Organismen und tritt auch als Versteinerungsmittel auf. Röntgenographisch lassen sich verschiedene Typen unterscheiden: Opal-A ist gelartig amorph, er wird unterteilt in Opal-AN (Glasopal, Hyalit) und Opal-AG (Edel-Opal und Potch-Opal), Opal-CT besteht aus Wechsellagerungen von mehr oder weniger unregelmässig gestapelten Schichten von Cristobalit und Tridymit, Opal-C besteht aus stark fehlgeordnetem Tief-Cristobalit mit Anteilen von Tridymit-Stapelungen. Elektronenmikroskopische Untersuchungen haben gezeigt, dass die röntgenamorphen Opale (Opal-AG) aus schalig aufgebauten Kieselgel-Kügelchen mit Durchmessern von 150-400 nm aufgebaut sind. Bei Edel-Opalen sind die Kügelchen gleich gross, die Hohlräume dazwischen sind mit Luft, Wasser oder etwas Kieselgel-Zement gefüllt. Das bunte Farbenspiel kommt durch Beugung, Streuung und Reflexion des einfallenden Lichtes an den Kügelchen und den dazwischen befindlichen Hohlraum-Füllungen zustande. Bei dem grauen bis weissen Potch-Opal sind die Kieselgel-Kügelchen uneinheitlich gross und unregelmässig geordnet und/oder die Hohlräume sind vollständig mit Kieselgel gefüllt. Wegen des makroskopischen Aufbaus von Edel-Opal aus Körnern von ≤1 mm bis zu mehreren mm Durchmesser zeigt sich die Oberfläche als Farbmosaik.


Edel-Opal tritt in mehreren Abarten auf, z.B. Heller Opal (Weisser Opal, weisse oder weissliche Grundfarbe, vor allem aus Südaustralien und Brasilien), Schwarz-Opal (tiefschwarze Körperfarbe, aus Australien und Mexiko), Boulder-Opal (mit kräftigem Farbenspiel, aus Queensland in Australien), Jelly-Ooal (heller durchsichtiger Opal mit verschwommenem Farbenspiel), Hydrophan (Milch-Opal, überwiegend durchscheinend und von milchiger Erscheinung) und Mexiko-Opal (einschliesslich dem roten bis bernsteinfarbigen, auch in der Türkei und Brasilien vorkommenden Feuer-Opal). Opal ohne Farbenspiel wird allgemein als Gemeiner Opal bezeichnet. Synthetische Opale werden in Frankreich (»Gilson-Opal«), Japan (»Inamori-Opal«), Russland und China hergestellt. Daneben gibt es Opal-Imitationen (z.B. aus Plastik und Glas) und »zusammengesetzter Opal« (Dubletten, Tripletten). Edelsteine.rit upala=Stein], Gel-Cristobalit, Gelit, Neslit, Quarz-Résinit, Vidrit, Mineral mit der chemischen Formel SiO2·nH2O; Farbe: farblos, gelb, rot, braun, grau, blau; Fett-, Wachs- bis Perlmutterglanz mit starken Innenreflexen (opalisierend); durchsichtig, durchscheinend bis undurchsichtig; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 5,5-6,5 (spröd); Dichte: 1,9-2,5 g/cm3; Spaltbarkeit: keine; Bruch: muschelig, splittrig, uneben; Aggregate: gelartig, nierig, traubig; keine Kristalle; vor dem Lötrohr unschmelzbar; in Säuren unzersetzbar, jedoch in KOH und HF leicht löslich; Vorkommen: vulkanisch als Ausscheidung von Geysiren, Thermalwässern und heissen Quellen mit Bildung von Kluft- und Drusenfüllungen in Rhyolithen, Trachyten und Andesiten bzw. sedimentär aus zirkulierenden Wässern; Opal kommt oft zusammen mit Chalcedon vor; in vulkanischen Gesteinen, z.B.
in Czervenica (Slowakei), Mexiko, Honduras, Java, Kaiserstuhl in Baden (Hyalit); in Sedimenten, z.B.
in Bentoniten und Kieselgur; in Sandsteinen (z.B. Australien); Opal ist Bestandteil der Schalen vieler Kieselsäuren-abscheidender Organismen und tritt auch als Versteinerungsmittel auf. Röntgenographisch lassen sich verschiedene Typen unterscheiden: Opal-A ist gelartig amorph, er wird unterteilt in Opal-AN (Glasopal, Hyalit) und Opal-AG (Edel-Opal und Potch-Opal), Opal-CT besteht aus Wechsellagerungen von mehr oder weniger unregelmässig gestapelten Schichten von Cristobalit und Tridymit, Opal-C besteht aus stark fehlgeordnetem Tief-Cristobalit mit Anteilen von Tridymit-Stapelungen. Elektronenmikroskopische Untersuchungen haben gezeigt, dass die röntgenamorphen Opale (Opal-AG) aus schalig aufgebauten Kieselgel-Kügelchen mit Durchmessern von 150-400 nm aufgebaut sind. Bei Edel-Opalen sind die Kügelchen gleich gross, die Hohlräume dazwischen sind mit Luft, Wasser oder etwas Kieselgel-Zement gefüllt. Das bunte Farbenspiel kommt durch Beugung, Streuung und Reflexion des einfallenden Lichtes an den Kügelchen und den dazwischen befindlichen Hohlraum-Füllungen zustande. Bei dem grauen bis weissen Potch-Opal sind die Kieselgel-Kügelchen uneinheitlich gross und unregelmässig geordnet und/oder die Hohlräume sind vollständig mit Kieselgel gefüllt. Wegen des makroskopischen Aufbaus von Edel-Opal aus Körnern von ≤1 mm bis zu mehreren mm Durchmesser zeigt sich die Oberfläche als Farbmosaik.


Edel-Opal tritt in mehreren Abarten auf, z.B. Heller Opal (Weisser Opal, weisse oder weissliche Grundfarbe, vor allem aus Südaustralien und Brasilien), Schwarz-Opal (tiefschwarze Körperfarbe, aus Australien und Mexiko), Boulder-Opal (mit kräftigem Farbenspiel, aus Queensland in Australien), Jelly-Ooal (heller durchsichtiger Opal mit verschwommenem Farbenspiel), Hydrophan (Milch-Opal, überwiegend durchscheinend und von milchiger Erscheinung) und Mexiko-Opal (einschliesslich dem roten bis bernsteinfarbigen, auch in der Türkei und Brasilien vorkommenden Feuer-Opal). Opal ohne Farbenspiel wird allgemein als Gemeiner Opal bezeichnet. Synthetische Opale werden in Frankreich (»Gilson-Opal«), Japan (»Inamori-Opal«), Russland und China hergestellt. Daneben gibt es Opal-Imitationen (z.B. aus Plastik und Glas) und »zusammengesetzter Opal« (Dubletten, Tripletten). Edelsteine.
 
 

 

 

 
 
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