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Chalcedon

 
     
  Chalzedon, [nach der griech. Stadt Chalkedon am Bosporus-Eingang]; SiO2; Mineral mit trigonal-trapezoedrischer Kristallform; Farbe: grau, grau-bläulich bis grau-gelblich, seidenartiger Glasglanz, meist durchscheinend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 7; Dichte: 2,59-2,61 g/cm3; Spaltbarkeit: keine; Bruch: muschelig; Aggregate: faserig bis kryptokristallin, nierig, kugelig, traubig, knollig, Konkretionen, Mandelfüllungen, feinstrahlig. Chalcedon besitzt piezoelektrische Eigenschaften und ist in heisser KOH löslich. Vorkommen: Durch Faserwachstum aus Kieselgel unter hydrothermalen bis hydrischen Bedingungen gebildet, findet sich Chalcedon als Mandel- und Kluftfüllung in Effusivgesteinen, als Pseudomorphose nach verschiedenen Mineralen bzw. als Einkieselungssubstanz in Form von platten- bis knollenförmigen Konkretionen in Sedimenten. Begleitminerale sind: Quarz, Calcit, Zeolithe; Fundorte: Tricody (Slowakei), Reydarfjördur (Island), ansonsten weltweit; Farbvariationen: Carneol (gelbrot bis tiefrot), Chrysopras (lindgrün), Plasma (dunkelgrün), Heliotrop oder Blutjaspis (dunkelgrün mit roten Tupfen), Moosachat (mit grünen und braunen moosförmigen Einschlüssen), Sarder (braun und rot durchscheinend), Achat (verschiedene Färbungen).  
 

 

 

 
 
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