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Lepidokrokit

 
     
  [von griech. lépis=Schuppe und krokos=Eigelb], Rubineisen, Rubinglimmer, Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel γ-FeOOH und rhombisch-dipyramidaler Kristallform; Farbe: rubin- bis gelblich-rot; Diamantglanz; durchscheinend; Strich: orangerot bis rot; Härte nach Mohs: 5 (spröd); Dichte: 4,05-4,13 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (010), deutlich nach (100) und (001);Aggregate: dünne, frei gewachsene Täfelchen, vielfach zu Rosetten oder wirr aggregiert, aber auch locker, pulverig, blätterig oder büschelig; vor dem Lötrohr unschmelzbar; in Salzsäure löslich; wird bei hoher Temperatur schwarz und magnetisch; Begleiter: Limonit, Pyrit, Goethit, Baryt, Chromit, Chalkopyrit; Vorkommen: in Begleitgesteinen sulfidischer Erz-Lagerstätten, tritt bevorzugt in grundund stauwasserbeeinflussten Bodenhorizonten auf und führt zu einer orangenen Färbung der Böden; Fundorte: Eiserfeld (Siegerland), Pfibram (Böhmen), Polataewo und Lipeckoe (Russland), ansonsten weltweit. Hydroxide.

LepidokrokitLepidokrokit: Lepidokrokitkristall, tafelig nach (010).
 
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : Arkose Warmluft einfarbige Kartendarstellung

 

 
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