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[von griech. leimon =Rasen bzw. lat. limus=Sumpf], Basalteisen, Brauneisenstein, brauner Glaskopf, brauner Ocker, Ferro-Hydrit, gelber Ocker, Berggelb, Gel-Goethit, Hydro-Ferrit, Hydro-Goethit, Hydro-Siderit, Hypo-Siderit, Modererz, Morasterz, Myrmalm, Pecheisenstein, Raseneisenerz, Seeerz, Wiesenerz, unbestimmte Sammelbezeichnung für dichte Gemische aus Goethit und Lepidokrokit oder Hydro-Hämatit mit adsorbiertem H2O und wechselndem Anteil an Verunreinigungen; Farbe: hell-, ocker- bis bräunlich-gelb, auch braun; glasartiger Glanz, seidig, fettig oder matt; undurchsichtig; Strich: rotbraun bis gelb; Härte nach Mohs: 5-5,5; Dichte: 3,8-4,2 g/cm3; Aggregate: kryptokristallin, faserig, stengelig, nierig, traubig, zapfig, kugelig, schalig, stalaktitisch, oolithisch, derb, erdig, locker, gelartig; vor dem Lötrohr bei längerem Erhitzen magnetisch werdend, in Salzsäure langsam löslich; Begleiter: Pyrolusit, Hämatit, Chalcedon, Magnetit; Vorkommen: in der Oxidationszone von Sulfidlagerstätten (Eiserner Hut); Fundorte: Peine-Ilsede (Niedersachsen) und Herdorf (Sieg), Zeleznik (Böhmen), Kertsch (Russland), ansonsten weltweit. |
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