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Symmetrieoperation

 
     
  Deckoperation, Abbildung eines Gegenstands auf sich. Wenn nicht anders spezifiziert, versteht man unter einer Symmetrieoperation eine isometrische, d.h. abstandstreue Abbildung. Abbildungen einer Kristallstruktur auf sich heissen kristallographische Symmetrieoperationen. Zu ihrer Bezeichnung bedient man sich der Hermann-Mauguin-Symbole (internationale Symbole), welche die älteren Schoenflies-Symbole weitgehend verdrängt haben. Jeder Symmetrieoperation lässt sich eine Determinante zuordnen, etwa als Determinante der Matrix einer Matrix-Darstellung der entsprechenden Symmetriegruppe (die Determinante ist unabhängig von der gewählten Darstellung). Da die Symmetrieoperationen isometrische Abbildungen sind, hat die Determinante entweder den Wert +1 oder -1. Symmetrieoperationen mit Determinante +1 nennt man auch Symmetrieoperationen 1. Art. Es sind dies die Translationen, Drehungen und Schraubungen. Symmetrieoperationen mit Determinante -1 heissen Symmetrieoperationen 2. Art. Das sind die Inversionen, Spiegelungen, Gleitspiegelungen und Drehinversionen.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : Wasserspannungskurve atektonisch Inertinit

 

 
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