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Schwerminerale

 
     
  Minerale hoher Dichte ( > 2,9 g/cm3), die in Sandsteinen als Akzessorien 0,01-1% ausmachen. Häufige Schwermineralien sind Zirkon, Turmalin, Rutil, Apatit, Granat, Staurolith und Epidot. In Seifen können Schwerminerale angereichert sein, welche sich vor allem im Strandbereich des Meeres, aber auch z.B. an Flussläufen bilden. Gelegentlich sind dabei wirtschaftlich wertvolle Edelmetalle, Erze und Edelsteine angereichert. Schwerminerale in Sedimenten erlauben Aussagen über die Ausgangsgesteine, über die Abtragungs- und Herkunftsgebiete, Schwerminerale in metamorphen Gesteinen geben Hinweise auf die ortho- oder paragene Natur der Mineralbildung. Während des Transportes erfahren Schwerminerale vor allem eine mechanische Beanspruchung, während sie zuvor bei der Verwitterung des Ursprungsgesteins und danach während der Diagenese eher chemischen Einflüssen ausgesetzt sind. Durch selektive Lösung von Mineralen während der Diagenese werden Veränderungen in der Zusammensetzung des Schwermineralspektrums verursacht; dieser Prozess wird als intrastratal solution bezeichnet. Die Schwermineralanalyse ist eine wichtige Voraussetzung zur Beurteilung der Entstehung und Nutzung von Gesteinen und mineralischen Rohstoffen. Schweretrennung.  
 

 

 

 
 
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