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Turmalin

 
     
  Esmeralda, Iochroit, aus dem Singhalesischen stammende Bezeichnung für eine Borosilicat-(Ringsilicat)-Gruppe; chemische Formel: NaFe3Al6[(OH)4|(BO3)3|Si6O18]; ditrigonal-pyramidale Kristallform (Abb.); Farbe: grün, rot, blau, braun, schwarz und mehrfarbig; Glasglanz; durchsichtig bis durchscheinend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 7-7,5; Dichte: 3,0-3,25 g/cm3; Spaltbarkeit: keine; Bruch: muschelig, splittrig, uneben; Aggregate: radialstrahlig (Turmalinsonnen), divergent- bis parallelstengelig, faserig, dicht, massig; vor dem Lötrohr je nach Zusammensetzung blass oder matt werdend bzw. Aufblähung; in Säuren unzersetzbar; Gemengteil vieler Gesteine; Vorkommen: pegmatitisch-pneumatolytisch in vielen Granitpegmatiten und Quarz-Turmalin-Gängen und im metamorphen Bereich in allen Stufen, ferner im Schwermineralspektrum der Sande und Sandsteine; Fundorte: Campolungo am Sankt Gotthard (Uri-Tessin, Schweiz), Grotta d‘Oggi (Elba, Italien), Schajtanka, Murzinka, Sarapulka und Lipovka (Ural, Russland). Turmalin hat viele Varietäten von verschiedener Farbe: Achroit (farblos oder zartgrün), Buergerit (fast schwarz), Dravit (braun bis grünlich und braunschwarz, sehr Mg-reich), Indigolith (blau), Liddicoatit (dunkelbraun), Mohrenkopf (ein Achroit mit schwarzen Enden), Rubellit (rot), Schörl (schwarz), Tsilaisit (dunkelgelb), Uvit (braun), Verdelith (grün), ferner noch vanadiumbzw. chromhaltige Turmaline. Borminerale, Borosilicate.

TurmalinTurmalin: Turmalinkristall.
 
 

 

 

 
 
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