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Pseudovergleyung

 
     
  Wasserüberschuss bewirkt Wassersättigung in den durchwurzelten Grobporen bzw. Aggregatzwischenräumen. Durch Reduktion an den Rändern beginnt die Lösung von Fe- und Mn-Oxiden. Die gelösten Ionen diffundieren in das Aggregatinnere, dort findet evtl. erneute Oxidation und Fällung durch den vorhandenen Sauerstoff statt. Bei nachfolgender Austrocknung werden die Grobporen zuerst entwässert, füllen sich mit Sauerstoff, der dann auch in die Aggregate diffundiert und die Mn2+ und Fe2+ Ionen oxidiert. Rostflecken und Konkretionen entstehen im Aggregatinneren und durchsetzen die Bodenmatrix. Pseudovergleyung führt im Gegensatz zur Vergleyung nur zu einer Umverteilung der Nährstoffe innerhalb einzelner Horizonte, die sich im wurzelfernen Aggregatinneren anreichern.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : dihexagonale Pyramide prätektonisch Niedrig-Niedrig-SST

 

 
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