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Grobporen

 
     
  Makroporen, Hohlräume mit einem Äquivalentporendurchmesser >50μm. Sie werden unterteilt in a) weite (schnell dränende) Grobporen (GP I): >50μm und b) enge (langsam dränende) Grobporen (GP II): 50-10μm. Das dränende Wasser wird als Sickerwasser bezeichnet; in den Poren >50μm als Senkwasser (spezielle Form des Sickerwassers). Grobporen halten das Wasser mit Kräften < 60 hPa (GP I) bzw. 60-300 hPa (GP II). Sie dienen vor allem der Wasserbewegung und der Durchlüftung. Aufgrund schneller Entwässerung der Poren ist das Wasser in ihnen nur bedingt pflanzenverfügbar (teilweise in GP II). Je höher der Anteil an Grobporen ist und je grösser die Porendruchmesser sind, desto grösser ist auch die gesättigte hydraulische Leitfähigkeit.  
 

 

 

 
 
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