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Leguminosen

 
     
  Hülsenfrüchtler, nach den Korblütlern (Asteraceae) und Orchideen (Orchidaceae) die drittgrösste Familie unter den höheren Pflanzen mit krautigen und holzigen Vertretern, welche ca. 700 Gattungen und 17.000 Arten umfasst. Davon werden ca. 200 Arten z.T. schon seit Jahrtausenden kultiviert. Zu den Leguminosen gehören Linsen, Bohnen, Sojabohnen, Erbsen, Erdnüsse und Akazien sowie auch Ziergehölze wie Glyzinien. Leguminosen weisen eine vielsamige Hülse als Frucht auf. Der Samen enthält relativ grosse Mengen an Proteinen, Stärke und Fettsäuren. Fast alle Leguminosen besitzen Wurzelknöllchen, in denen sich in Symbiose lebende und den Luftstickstoff (N2) bindende Bakterien befinden (biologische Stickstoff-Fixierung). Dies ermöglicht den Leguminosen die Besiedelung von stickstoffarmen Standorten. Sie sind damit Pionierpflanzen und für den Stoffhaushalt eines Ökosystems von entscheidender Bedeutung (z.B. Savanne). Andererseits bedient sich der Mensch durch den gezielten Anbau von Leguminosen ihrer Fähigkeit zur Bindung von Luftstickstoff im Boden im Rahmen der Fruchtfolge, z.B. für den ökologischen Landbau.  
 

 

 

 
 
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