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Chlorit-Gruppe

 
     
  glimmerartige Mg-Fe-Al-Phyllosilicate mit (OH); Farbe: flaschengrün bis grünlich-schwarz, seltener rosa, violett oder silberweiss; Glasglanz; in dünnen Blättchen durchsichtig, sonst durchscheinend; Strich: grünlich-weiss; Härte nach Mohs: 2-2,5, Dichte: 2,5-3,3 g/cm3; monoklin-prismatisch; Spaltbarkeit: sehr vollkommen nach (001); Aggregate: plattig, nierig, pulverig, wurmförmig; vor dem Lötrohr aufblähend und zu gelber Perle schmelzend. Man unterscheidet Orthochlorite mit weniger als 4% Fe2O3 und Leptochlorite mit mehr als 4% Fe2O3. Die Hauptvertreter der Chlorite mit chemischer Zusammensetzung unter Angabe der mittleren Lichtbrechung, Doppelbrechung und Dichte sind nach Hey, Tröger, Trochim und Strunz charakterisiert (Abb. 1a, Abb. 1b). Vorkommen: Chlorite sind gesteinsbildend und entstehen in Magmatiten als autohydrothermale Umwandlungsprodukte früh ausgeschiedener Mafite und finden sich oft in Mandeln, Drusen, Miarolen und Kluftfüllungen, in Metamorphiten kontaktmetamorph und in tonigen Sedimenten in tiefhydrothermalem und diagenetischem Bereich neben oder aus anderen Tonmineralen. Die Fundorte sind weltweit verbreitet.

Chlorit-Gruppea) Orthochlorite.

Chlorit-Gruppeb) Leptochlorite.
Chlorit-Gruppe: die chemische Zusammensetzung der Chlorite unter Angabe der mittleren Lichtbrechung (nβ), Doppelbrechung (Abszisse) und Dichte (D).
 
 

 

 

 
 
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