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[von lat. albus=weiss], Albiklas, Hyposklerit, Natronfeldspat, Olafit, Tetartin, Zygadit.
Na[AlSi3O8]. Triklin-pinakoidales Endglied der Plagioklase (Feldspäte). Farbe: weiss, auch leuchtendrot oder gelblich, seltener glasklar; Glas- bis Perlmutterglanz; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 6-6,5; Dichte: 2,63 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (001); Aggregate: meist aufgewachsene Kristalle; in Säuren schwer löslich (Abb.); Begleiter: (wenn in Drusen) Bergkristall, Chlorit, Adular, Orthoklas, Titanit, Rutil, Anatas. Vorkommen: aufgewachsen als Kristalle in Granitdrusen und auf Klüften kristalliner Schiefer. Gesteinsbildend in Alkali-Graniten und -Syeniten und deren Ergussformen, häufiger in Gneisen und Amphiboliten, wo er aus basischen Plagioklasen bei der Metamorphose neu gebildet ist. Fundorte: weltweit, zumeist auf alpinen Klüften, z.B. Schmirn (Österreich) und im Dolomit des Col du Bonhomme/Savoyen (Frankreich).
Albit: Albitkristall, gestreckt nach der Vertikalachse. |
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