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Wasser in Organismen

 
     
  dient der Aufrechterhaltung aller Funktionen der lebenden Zelle (Elektrolythaushalt, Stoffwechsel, Wachstum und Reproduktion). Die Aussage „Ohne Wasser kein Leben” besitzt allgemeine Gültigkeit. Der Wassergehalt in Organismen ergibt sich aus der Differenz zwischen Lebendgewicht und Trockengewicht. Das in Kristallen festgehaltene Wasser wird dabei nicht berücksichtigt. Der Wassergehalt kann sehr unterschiedlich sein. Er ist in Samen meist gering ( < 50%) und in vielen marinen Wirbellosen sehr hoch ( > 90%). Zur Aufrechterhaltung des Wasserhaushalts haben vor allem an Land lebende Pflanzen und Tiere Strategien zur Einsparung entwickelt, z.B. durch Herabsetzung der Verdunstungsverluste, Speicherung in besonderen Organen, Gewinnung von Wasser aus dem Fettstoffwechsel, Rückgewinnung aus Ausscheidungsprodukten. Die Aufnahme von Wasser in Zellen erfolgt passiv (durch Quellung) oder aktiv durch Osmoregulation. Eine aktive Ausscheidung ist schon bei manchen Protozoa verwirklicht. Höhere Pflanzen nehmen Wasser über die Wurzeln auf und leiten es über Leitgefässe den Blättern/Nadeln zu. Spaltöffnungen regulieren passiv die Wasserabgabe durch Verdunstung (Verdunstungsprozess).  
 

 

 

 
 
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