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Phosphatlagerstätten

 
     
  zum weitaus überwiegenden Teil sedimentäre Bildungen, gebunden an marine Transgressionen über flache Absenkungsbereiche (Abb.), wie bei Riftprozessen (z.B. früher Atlantik), in niederen geographischen Breiten. Es sind flözartige Anreicherungen (Flöz) von Phosphorit (ein feinkristalliner, ursprünglich kolloidal ausgeschiedener Apatit organischer Herkunft) an der Basis oder als Verdrängung von carbonatischen Schichten, z.T. mit Uran-Anreicherungen. Das Hauptvorkommen liegt in kretazischen und alttertiären Schichtfolgen Nordafrikas (Südrand der Tethys) und des Atlantiks (wichtige Produzenten sind Marokko und Florida). Des weiteren sind Apatitanreicherungen an Ringintrusionen (Intrusion) von Alkaligesteins-Carbonatit-Komplexen gebunden, z.T. als Beiprodukt von anderen Vererzungen und z.T. in eluvialer Anreicherung (z.B. Palabora-Komplex in Südafrika, Kolahalbinsel in Russland, Finnland).

PhosphatlagerstättenPhosphatlagerstätten: Modell zur Entstehung mariner Phosphorite.
 
 

 

 

 
 
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