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Laumontit

 
     
  Caporcianit, Faserzeolith, Lomontit, Retzit, Schneiderit, nach dem französischen Mineralogen G. de Laumont benanntes Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel Ca[AlSi2O6]2·4H2Ound monoklin-sphenoedrischer oder monoklin-domatischer Kristallform; Farbe:


weiss, blass-gelb, blassrot; Glas- bis Perlmutterglanz; durch Lagern jedoch matt trübe und bröckelig werdend; Strich: weiss; Härte nach Mohs: 3-3,5; Dichte: 2,2-2,35 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (110) und (010), schlecht nach (100); Aggregate: stengelig, faserig, auch erdig; Begleiter: andere Zeolithe, Calcit, Chlorit; verliert an der Luft 1/8 seines Kristallwassers und zerfällt zu weissem Pulver; Vorkommen: entsteht hydrothermal als Drusen- und Kluftfüllung sowohl basischer als auch saurer Magmatite und findet sich in Graniten, Pegmatiten, Porphyriten, Dioriten, Andesiten, Gabbros, Diabasen und Basalten sowie auf Erzgängen; Fundorte: Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz), Plauenscher Grund bei Dresden (Sachsen), Peter's Point (Nova Scotia, Kanada).

LaumontitLaumontit: Laumontitkristall.
 
 

 

 

 
 
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