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Erdalkalimetalle

 
     
  die in der II. Hauptgruppe des Periodensystems zusammengefassten Elemente Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium und Radium. Mit Ausnahme des Radiums sind die Erdalkalimetalle Leichtmetalle. Innerhalb der Hauptgruppe werden die Erdalkalimetalle im eigentlichen Sinne (Calcium, Strontium, Barium) von Beryllium unterschieden, da Beryllium ein deutlich abweichendes chemisches Verhalten (Neigung zu kovalenten Bindungen) zeigt und eher dem Aluminium der III. Hauptgruppe nahe steht. Magnesium nimmt eine Zwischenstellung ein. Die Erdalkalimetalle sind stark elektropositive Elemente und treten stets mit der Oxidationszahl 2+ auf. Erdalkalimetalle sind starke Basenbildner, wobei der basische Charakter der Oxide und Hydroxide mit steigender Atommasse zunimmt. Die Löslichkeit der Hydoxide und Oxalate steigt mit zunehmender Atommasse, während in gleicher Reihenfolge die Löslichkeit der Carbinate, Sulfate und Chromate sinkt. Mit einem Anteil von 1,9% bzw. 3,4% sind Magnesium und Calcium erheblich am Aufbau der Erdkruste beteiligt. Erdalkalien finden sich in zahlreichen Mineralen als Carbonate, Sulfate, Silicate und Chloride. Radium ist ein Folgeprodukt des Zerfalls des Urans und ist so mit uranführenden Mineralen vergesellschaftet.  
 

 

 

 
 
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