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in der Agrarökologie gebräuchlicher Begriff für 1) i.w.S. die Naturgunst, bei der landwirtschaftliche Produktion gerade noch rentabel ist (Landwirtschaft). Unterhalb des ökonomischen Schwellenwertes ist Produktion zwar noch möglich, aber mit erhöhten Produktionskosten verbunden. Der ökonomische Schwellenwert ist nicht fest, sondern verschiebt sich mit der Marktnachfrage. Bei zunehmender Marktnachfrage und den damit verbundenen steigenden Preisen rückt die Produktion gegen die äusseren Produktionsgrenzen vor. 2) i.e.S. die Dichte der Population eines Schädlings in landwirtschaftlichen Kulturen, die gerade eine Bekämpfung mit ihren Kosten in Relation zu dem zu erwartenden Schaden durch den Schadenserreger als lohnend erscheinen lässt. Die Bestimmung des ökonomischen Schwellenwertes ist in der integrierten Landwirtschaft von Bedeutung, weil erst oberhalb dieser Grenze Pestizide eingesetzt werden dürfen. Eine solche Anwendung nur bei Bedarf soll den Gesamtverbrauch und damit mögliche allgemein negative Umwelteffekte von Schädlingsbekämpfungsmitteln vermindern. |
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