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sedimentäre Lagerstätten

 
     
  entstehen infolge sedimentärer Prozesse nahe der Erdoberfläche bei niedrigen Temperaturen und Drucken und treten in Sedimenten, Sedimentgesteinen oder Böden auf. Sie bilden sich durch: a) chemische Ausfällung (meist aufgrund von Eh-Änderungen). Beispiele sind Banded Iron Fromations, Manganknollen auf Tiefseeböden und (nach Meinung einiger Wissenschaftler) die alpinen Blei-Zink-Lagerstätten; b) Evaporation. Beispiele sind Kalilagerstätten und Borlagerstätten in ariden Wannen); c) gravitative Anreicherung von Schwermineralen als Seifenlagerstätten (Seifen) wie beispielsweise Diamantseifen, Goldseifen und Zinnseifen; d) residual,


z.B. lateritische Aluminiumlagerstätten und Nickellagerstätten.
Fast alle sedimentären Lagerstätten sind schichtgebunden (schichtgebundene Erze) und syngenetisch. Die Abgrenzung zu den vulkanogen-sedimentären Lagerstätten ist nicht scharf, da
auch bei letzteren der Erzabsatz oft gleichzeitig mit dem umgebenden Sediment erfolgt.
 
 

 

 

 
 
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