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dry farming

 
     
  Trockenbrache, Anbaumethode der Landwirtschaft, die zu den Systemen des permanenten Regenfeldbaus gehört und durch eine ein- oder mehrjährige Trockenbrache in der Fruchtfolge gekennzeichnet ist. Angewendet wird dry farming in ariden bis semiariden Gebieten (150-350 mm/a), in welchen der natürliche Niederschlag für eine jährliche Bestellung der Felder nicht ausreicht. Ziel des dry farming ist die Erhöhung des Bodenwassergehaltes durch gezielte, das Bodenwasser konservierende Bearbeitungsmassnahmen. Die Brache stellt i.d.R. eine Schwarzbrache dar, bei der die Anbaufläche zur Schonung der Wasservorräte vegetationslos gehalten wird, entweder über das Abbrennen der Vegetation oder durch mechanische Bearbeitung. Zur Vorbereitung der Trockenbrache wird der Boden zwischen der Ernte der Vorfrucht und der niederschlagsreichen Zeit gepflügt, was eine erhöhte Wasseraufnahmefähigkeit zur Folge hat. Nach dem Niederschlag wird zur Verminderung der Verdunstungsrate das Brachefeld zunächst geeggt, wodurch die intakten Bodenkapillaren zerstört werden, und anschliessend gewalzt, um zusätzlich die verdunstungsfähige Bodenoberfläche zu verkleinern. Das Walzen der brachliegenden und oberflächlich ausgetrockneten Felder soll darüber hinaus die Erosion durch Wind vermindern (Bodenerosionsgefährdung).  
 

 

 

 
 
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