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Samenbank

 
     
  in der Bioökologie der Vorrat an keimfähigen Pflanzensamen im Boden. Die Betrachtung wird heute meist auf alle reproduktionsfähigen Pflanzenteile ausgeweitet, wobei anstelle von Samenbanken auch von Diasporenbank gesprochen wird. Viele Samen überleben in der Samenbank ein oder gar mehrere Jahre bis Jahrzehnte in Samenruhe, um physiologisch "programmiert" bei günstigen Umweltbedingungen aufzukeimen. Verschiedene einjährige Pflanzen, insbesondere Unkräuter und Ruderalpflanzen, haben eine grosse Samenbank, so dass diese nicht zwingend mit dem aktuellen oberirdischen Pflanzenbewuchs übereinstimmt. Wird die Vegetation durch Feuer, Beweidung oder das Pflügen beim Ackerbau entfernt, lösen Impulse wie direktes Sonnenlicht (Lichtkeimer), Wärme und veränderte Feuchtigkeit die Keimung aus. Die Samenbank stellt somit das Potential für eine mögliche Regeneration dar, damit vermeintlich ausgestorbene Pflanzen bei Wiederherstellung ihrer Lebensraumansprüche erneut wachsen können .  
 

 

 

 
 
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