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Parabeldüne

 
     
  Paraboldüne, U- oder V-förmige gebundene Düne mit konvexem leeseitigen Schüttungshang, die mit ihrer Öffnung gegen den Wind gerichtet ist (im Gegensatz zum Barchan) und meist langgezogene Enden besitzt. Parabeldünen können aus blowouts hervorgehen. Die Reliefgenese ist an Vegetation und Untergrundfeuchte gebunden sowie an ausreichende Windstärken, um den deflationshemmenden Bewuchs zu überwinden. Die stärkere Bindung der flachen Ränder durch Bewuchs und Feuchtigkeit ermöglicht dem Dünenmittelstück trotz grösserer Sandmächtigkeit schneller zu wandern und die Randbereiche als lange Sichelenden zurückzulassen. Bei fortgesetzter Wanderung des Mittelteils kann der Parabelbogen durchbrochen werden und es entstehen durch eine Dünengasse getrennte, windparallele Strichdünen. Parabeldünen sind in semiariden Gebieten und an Küsten oder als Altdünen auf den spätglazialen Sanderflächen (Sander), z.B. in Norddeutschland, weit verbreitet.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : benthische Organismen paragenetische Abfolge Plattenkinematik

 

 
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