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Nickel

 
     
  chemisches Element mit dem Symbol Ni. Im Jahr 1751 erkannte A.F. Cronstedt das Metall und nannte es nach dem Mineral Kopparnikkel (schwedisch = Rotnickelkies) Nickel. Die alten Bergleute nannten Minerale, die äusserlich wie Metalle aussehen, beim Versuch sie zu verhütten aber kein Metall, sondern nur giftige Dämpfe ergaben, nach bösen Geistern, die sich einen Schabernack mit ihnen erlaubten. Solche Berggeister waren Kobolde und Nickel (Blende). Davon abgeleitete Namen sind Kupfernickel, Scherbenkobalt (gediegen Arsen), Speiskobalt und Kobaltglanz. Analog hiess der Arsenkies, der schon beim Anschlagen mit dem Pickel den verräterischen Arsengeruch erkennen liess, Misspickel. Obgleich schon J.J. Berzelius die Möglichkeit der galvanischen Vernickelung erkannte, setzte eine grössere Verwendung von Nickel erst um die Mitte des 19.


Jahrhunderts ein, als die Kupfernickellegierung Neusilber in verschiedenen Ländern als Münzmetall eingeführt wurde. Zuerst kam die Hauptmenge aus dem Erzgebirge, vor allem aus Schneeberg als Nebenprodukt des Kobaltbergbaues. Im Jahr 1874 begann der Bergbau auf Neukaledonien und kurz vor der Jahrhundertwende der von Sudbury in Kanada.
 
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : detritischer Pyrit Louis ATKIS

 

 
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