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Metalle

 
     
  werden aus metallführenden Erzen und Erzmineralen, insbesondere aus Sulfiden und Oxiden, nach deren Aufbereitung und Reinigung u.a. durch Rösten und andere Verfahren hergestellt. Nur selten treten sie, vor allem als Edelmetalle, in reiner Form auf. Metallische Minerale und Metalle haben mehr oder weniger die gleichen Eigenschaften (hoher Glanz, hohe Dichte, grosse Dehnbarkeit). Metalle mit metallischer Bindung besitzen meist kubisch flächenzentrierte Gitter. Da sich die Elemente gruppenweise im Periodensystem häufen (Fe-Co-Ni, Ru-Rh-Pd, Os-Ir-Pt, Cu-Ag-Au) und dadurch ähnliche Atomgrössen besitzen, haben ihre Kristalle ähnliche Eigenschaften. Dies äussert sich besonders durch die starke Tendenz, Mischkristalle zu bilden. Die Bildungsbedingungen der metallischen Minerale sind ausserordentlich unterschiedlich und reichen vom magmatischen bis in den sedimentären Bereich. Die Halbmetall-Minerale besitzen meist ein verzerrtes kubisches Gitter, das zu einer trigonalen Symmetrie und damit ähnlichen Kristallformen führt. Auch die grössere Sprödigkeit, bessere Spaltbarkeit sowie die relativ geringe Dichte ist eine Folge dieser strukturellen Besonderheit. Mischkristallbildung ist selten. Genetisch bestehen grosse Unterschiede (hydrothermal bis metamorph). An die metallischen Eigenschaften erinnern nur noch der relativ hohe Glanz und z.T. die hellen Farben. Elementminerale.  
 

 

 

 
 
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