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Kristallanisotropie

 
     
  durch eine Kopplung der magnetischen Elementardipole an das Kristallgitter muss Kristallanisotropie-Energie EK aufgewandt werden, um die Magnetisierung aus den bevorzugten Richtungen der spontanen Magnetisierung (leichte Richtungen) herauszudrehen. Bei Magnetit, Maghemit und den Titanomagnetiten ist dies die Würfeldiagonale bzw. die 111-Richtung. Bei kubischen Kristallen beschreibt man die Kristallanisotropie-Energie EK durch folgende Formel:


EK= K1122232)+K212α22α32).


Dabei sind K1 und K2 die Kristallanisotropiekonstanten (K1 >>K2) und die αi die Richtungscosini zwischen der Magnetisierungsrichtung und den Würfelkanten des kubischen Gitters. Grosse Kristallanisotropiekonstanten bewirken grosse Werte für die Koerzitivfeldstärke HC. Bei paramagnetischen Mineralen werden die ungeregelt orientierten magnetischen Elementardipole in den verschiedenen kristallographischen Richtungen durch ein äusseres Magnetfeld unterschiedlich leicht eingeregelt. Diese Form der Kristallanisotropie bei den Paramagnetika führt dann zu einer Anisotropie der magnetischen Suszeptibilität χ (Tab.).

KristallanisotropieKristallanisotropie (Tab.): Kristallanisotropiekonstante K und leichte Richtung natürlicher ferrimagnetischer Minerale bei Normaltemperatur.
 
 

 

 

 
 
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