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Gitter

 
     
  kristallographisch unterscheidet man unterscheidet Punktgitter (bzw. Atomgitter), Vektorgitter und Translationsgitter. Ein Punktgitter besteht aus einer Menge von translatorisch gleichwertigen Punkten, deren gegenseitiger Abstand (zwecks Abgrenzung von Kontinua) nicht beliebig klein sein darf. Eine aus Atomen bestehende Kristallstruktur ist gitterartig, wenn alle Atome untereinander translatorisch gleichwertig sind. Gitterartige Kristallstrukturen können also nur von Elementen gebildet werden, doch sind keinesfalls alle Elementstrukturen gitterartig. Die Cu-Atome in einem Kupferkristall bilden ein Gitter, nicht aber die C-Atome im Diamant, der aus zwei ineinander gestellten gitterartigen Teilstrukturen besteht. Jedem Punktgitter ist ein Vektorgitter zugeordnet. Dessen Vektoren lassen sich als Punktpaare Gitter
auffassen, wobei O ein beliebig gewählter Punkt des Punktgitters ist und P


alle Punkte des Gitters durchläuft. In einem Vektorgitter lässt sich stets derart eine Basis finden, dass das Gitter aus allen ganzzahligen Linearkombinationen der Basisvektoren besteht. Eine Menge von Translationen, deren Translationsvektoren ein Vektorgitter bilden, nennt man ein Translationsgitter. Die Menge aller Translationen einer Raumgruppe bildet ein Translationsgitter. Bravais-Gitter.
 
 

 

 

 
 
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