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Differentiationsindex

 
     
  DI, die Summe der prozentualen Anteile von Quarz, Orthoklas, Albit, Nephelin, Leucit und Kaliophilit (bzw. Kalsilit) des normativen Mineralbestandes eines magmatischen Gesteins. Der Differentiationsindex ist ein Mass dafür, wie weit der Prozess der fraktionierten Kristallisation in dem Magma, aus dem das betreffende Gestein entstanden ist, fortgeschritten war. Je höher der Wert des Differentiationsindex, umso saurer und stärker fraktioniert ist das Gestein. Die oben genannte Definition hat jedoch den Nachteil, dass sich die Fraktionierung in basischen Gesteinen, die einen tholeiitischen Trend ausbilden, wegen der anfänglich dominierenden Ausscheidung von Fe-Mg-Mineralen nicht in einem dem Prozess angemessen Ausmass in einer Änderung des Differentiationsindex niederschlägt. Aus diesem Grund wurde ein modifizierter Differentiationsindex eingeführt, bei dem in die Summe der normativen Minerale neben den bereits oben erwähnten Mineralen zusätzlich Hedenbergit, Ferrosilit und Fayalit einfliessen.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : Gradientzone Ramdohr homogen

 

 
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