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Deponieklasse

 
     
  richtet sich nach dem Gefahrenpotential verschiedener Abfallarten und wurde in den 90er Jahren eingeführt. In den Anfangsjahren wurde zwischen vier bzw. fünf Deponieklassen unterschieden. Die 1993 eingeführte TA Abfall reduzierte die Deponieklassen auf zwei Kategorien.


Deponieklasse I: Abfälle mit sehr geringen organischen Anteilen und sehr geringen Schadstofffreisetzungen im Auslaugungsversuch. An die geologische Barriere werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Hier genügt eine einfache mineralische Basisabdichtung.


Deponieklasse II: Abfälle, die nicht auf Deponieklasse I abgelagert werden dürfen. Hier bestehen höhere Anforderungen an den Deponiestandort und die Abdichtung. Als Basisabdichtung wird eine kombinierte Basisabdichtung mit Sickerwasserfassung und -behandlung gefordert. Sollen Reaktionen mit anderen Abfällen ausgeschlossen werden, sind in der TA Siedlungsabfall ausserdem noch Monodeponien vorgesehen. Untertagedeponien sind für langlebige problematische Abfälle vorgesehen. Die Kriterien für die Zuordnung der verschiedenen Abfälle ist im Anhang C der TA Siedlungsabfall aufgelistet.
 
 

 

 

 
 
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