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seismische Stapelsektion

 
     
  seismische Sektion, Ergebnis der Stapelung aller CMP-Ensembles einer reflexionsseismischen Messung. Die horizontale Achse stellt die Midpoint-Position dar, die vertikale Achse ist die Zweiweg-Laufzeit (=Reflexionslaufzeit). Diese seismische Sektion kann von der geologischen Sektion stark abweichen: Bei geneigten Schichten stimmen Common-Midpoint und tatsächliche Reflexionspunkte nicht überein. Der Lotpunkt (Reflexionspunkt der Zero-Offset-Spur) liegt »bergauf« vom CMP; die Dimensionen von Anti- und Synklinalstrukturen sind nicht korrekt. Bei Synklinalen, deren Brennpunkt unter der Messebene liegt, treten multiple Einsätze auf, die zu dem sog. »Krawatteneffekt« führen; Diffraktionen können auftreten. Vor der Interpretation ist eine Migration seismischer Daten durchzuführen. Je nach Aufwand bei der Optimierung der Stapelgeschwindigkeiten, des Geschwindigkeitsmodells, der statischen Korrekturen und des dip-moveout-processing spricht man (in verkürzender Form) von Brute Stack, Rohstapelung oder Endstapelung. Common-Midpoint-Methode.  
 

 

 

 
 
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