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Common-Midpoint-Methode

 
     
  CMP, Standardmethode der Mehrfachüberdeckung in der Reflexionsseismik. Praktisch zu realisierende Näherung für das Prinzip des common depth point. Sind die reflektierenden Grenzflächen eben und nahezu horizontal, so liegt der Reflexionspunkt (in beliebiger Tiefe) in der Mitte zwischen Quelle und Empfänger. Zur Abtastung des Untergrunds mit einem Raster von Reflexionspunkten muss ein entsprechendes Raster von Schuss- und Geophonpunkten erstellt werden. Bei der Messung auf einem Profil wird jeder Schuss von einer Anzahl gleichabständiger Geophone registriert und an jedem Geophonpunkt wird eine Anzahl gleichabständiger Schüsse beobachtet (Schuss- und Geophonabstände sind nicht notwendigerweise gleich). Aus diesem Datenvolumen wird für jede CMP ein Ensemble seismischer Spuren mit demselben Mittelpunkt zwischen Quelle und Empfänger zusammengefasst und in weiteren Schritten bearbeitet. Die Anzahl der Spuren im CMP-Ensemble nennt man Überdeckungsgrad. Die Reflexionspunkte auf einem geneigten Horizont fallen für die CMP-Spuren nicht zusammen. Hier wird dip moveout processing eingesetzt, bevor die Spuren in der CMP-Stapelung (Stapelung) summiert werden. Diese Methode wurde zuerst von Mayne (1962) beschrieben.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : EM Schichtkamm Ausgleichsraum

 

 
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