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Verfahren der Standortlehre und Agrarökologie zur Bewertung des natürlichen Produktionspotentials von landwirtschaftlichen Anbauflächen. Ein frühes Beispiel einer landwirtschaftlichen Standortkartierung stellt in Deutschland die Reichsbodenschätzung von 1934 (Bodenschätzung) dar, ein aktuelleres ist die "Ökologische Standorteignungskarte für den Erwerbsobstbau in Baden-Württemberg" (1978) des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Umwelt. Durch die moderne Landwirtschaft werden die naturräumlichen Standortunterschiede als Folge von Massnahmen zur Produktionsoptimierung (Einsatz von Agrochemikalien (Agrochemie), Veränderung des Wasserhaushaltes durch die Kulturtechnik usw.) zunehmend ausgeglichen, was zur ökologischen Verarmung grosser Gebiete führen kann. |
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