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geophysikalische Erkundung

 
     
  Erkundung mit Hilfe geophysikalischer Verfahren. Sie ist im
Bereich der Altlastenerkundung schwerpunktmässig ausgelegt auf: a) Lokalisierung und Abgrenzung
von Altlasten, b) Hinweise über geologische/hydrogeologische Strukturierung des Untergrundes und
des Umfeldes von Altlasten, c) Detektion von Kontaminationszonen und bevorzugten Wegigkeiten, d)
Leckagendetektion in Dichtwänden bzw. Langzeitbeobachtungen von Abdichtungsmassnahmen, e)
Festlegung von Bohransatzpunkten (Erkundung, Sanierung, Wassergewinnung). Die Einsetzbarkeit
geophysikalischer Verfahren ergibt sich aus den natürlichen Unterschieden der petrophysikalischen
Parameter des Untergrundes und deren Veränderungen durch anthropogene Störungen. Durch
parallele Anwendung unterschiedlicher geophysikalischer Verfahren sowie durch interdisziplinäre
Interpretation der Messergebnisse kann die Mehrdeutigkeit der Daten eingeschränkt bzw.
ausgeschlossen werden. Die am häufigsten angewandten geophysikalischen Verfahren zur
Erkundung von Altlasten sind: Widerstandkartierung, elektromagnetische Kartierung, induzierte
Polarisation, VLF-R-Verfahren, Eigenpotential-Verfahren, thermometrische- und
infrarotthermographische Verfahren sowie Geomagnetik.
 
 

 

 

 
 
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