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Wetterschäden

 
     
  durch meteorologische Ereignisse verursachte Schäden an Menschen, Natur und Sachen. Gemessen an der Häufigkeit der Schäden und an der Gesamtfläche der betroffenen Gebiete sind Stürme auf allen Skalenbereichen die bedeutendsten Elementargefahren mit den höchsten Schäden. Die besondere Gefahr bei tropischen Wirbelstürmen liegt darin, dass grosse Gebiete mit Windgeschwindigkeiten grösser als 200 km/h betroffen sind und in Küstenregionen neben der Sturmwirkung noch Schäden durch die verursachte Sturmflut hinzukommen. Die aussertropischen Stürme verursachen über Land zwar vergleichsweise geringe Schäden, stellen aber für die Schiffahrt eine grosse Gefahr dar. Tornados sind zwar nur sehr kleinräumige Phänomene, die aber mit extremen Windgeschwindigkeiten verbunden sind und entlang ihrer Zugbahn völlige Zerstörung und Verwüstung hinterlassen. Gewitter sind ebenfalls lokal mit hohen Windgeschwindigkeiten verbunden, die Schäden werden aber häufiger durch hohe Niederschlagsintensitäten, Hagelschauer und Blitzschlag verursacht. Neben den kurzfristigen Ereignissen können auch längere Trockenperioden grosse Dürreschäden verursachen, genauso wie grosse Wassermengen durch langanhaltende Niederschläge oder die Schneeschmelze zu Überschwemmungen führen können. Auch viele andere meteorologische Ereignisse (z.B. Nebel, Flugzeugvereisung, Eis- und Schneebruch in Wäldern) können zu Wetterschädenführen.  
 

 

 

 
 
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