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Verschlämmung

 
     
  1) Bodenkunde: durch Planschwirkung infolge Regentropfenaufprall auf unbedeckten Bodenoberflächen entstehende, wenige Millimeter mächtige Schicht an der Bodenoberfläche, deren Struktur, Rauhigkeit und Dichte sich von der des anstehenden Bodens unterscheidet. Kennzeichnend für die Verschlämmung ist eine sehr geringe Wasserdurchlässigkeit, die zu einer drastischen Verminderung der Infiltrationsrate führen kann und oft die Ursache für die Bildung von Oberflächenabfluss und Bodenerosion ist. Drei Mechanismen tragen hauptsächlich zur Verschlämmung bei: die direkte Verdichtung der Bodenoberfläche durch den Aufprall von Regentropfen, die Verstopfung von Poren durch Einlagerung von abgesprengten Bodenpartikeln und die schichtweise Ablagerung abgesprengter Bodenpartikel, besonders Ton, auf der Bodenoberfläche. 2) Hydrologie:Verstopfen von Zwischenräumen bei Tropfkörpern durch Aufwuchs. Bei schwach belasteten Tropfkörpern kommt es mit der Zeit zu einer Verschlämmung, da die gebildete Biomasse im System verbleibt und mineralisiert wird. Es bildet sich ein relativ wasserarmer, humusähnlicher Schlamm, der periodisch entfernt werden muss.  
 

 

 

 
 
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