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Regentropfen

 
     
  Wassertropfen mit Durchmesser grösser 200 μm. Ihre Grössenverteilung wird durch: {-Λ·D}N(D)=N0·e, Λ=41·R[-0,21]beschrieben, der sog. Marshall-Palmer Verteilung. Typischerweise sind N0=0,08 cm-4 , wobei R die Regenrate in mm pro h ist (Niederschlagsintensität), N(D) ist die Anzahl von Tropfen pro Volumeneinheit (in cm-3) und pro Durchmesserintervall (in cm). Regentropfen sind mit typischen Durchmessern von 1-2 mm viel grösser als Wolkentröpfchen und fallen daher mit Geschwindigkeiten von 4-5 m/s aus der Wolke. Dynamische Kräfte flachen die Regentropfen ab, regen Taumelbewegungen an und führen ab 5-8 mm Durchmesser zum Aufplatzen. Regentropfen entstehen über den Warmen-Regen-Prozess oder durch Schmelzen eines Graupels (Niederschlagsbildung). Durch Koaleszenz gewachsene Regentropfen kleiner 500 μm zählt man zu Niesel.  
 

 

 

 
 
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