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Verockerung

 
     
  durch Änderung der Redoxbedingungen bewirkte Ausfällung und Anlagerung von Eisen- und Manganverbindungen durch Oxidation von zweiwertigen Eisen- und Manganverbindungen, meist unter Mitwirkung von Mikroorganismen. Von Verockerung spricht man z.B. bei der Ausfällung von Eisenocker (Eisen(II)oxid) in Dränrohren mit nachteiligem Einfluss auf die Funktion einer Rohrdränung. Generiert wird dieser Prozess durch Eisenbakterien. Eisenocker verstopft die Eintrittsöffnungen von Dränrohren und engt den Fliessquerschnitt des Rohres ein. Oftmals wird der Bereich der Ausmündung verstopft. Die Bildung und Ablagerung von Eisenocker in Dränanlagen ist in Gebieten mit hohen Frachten eisenhaltigen Fremdwassers nicht grundsätzlich zu verhindern. Durch entsprechende Gestaltung des Dränsystems, z.B. durch Staumassnahmen, die den Lufteintritt verhindern, oder durch Dränspülung kann Verockerung zumeist deutlich gemindert werden. In Brunnen kann Verockerung durch Eintritt sauerstoffhaltiger Luft bei der Absenkung im Kiesfilter und in den Brunnenfiltern eintreten und zu nachlassender Leistung führen.  
 

 

 

 
 
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