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Filter, der a) zur mechanischen Wasserreinigung von ungelösten Inhaltsstoffen verwendet wird und b) in der Brunnenbautechnik häufig eingesetzt wird, um Feinanteile aus dem Grundwasserleiter zurückzuhalten, und die Sandfreiheit des geförderten Wassers sicherzustellen. Dabei wird in den Ringraum zwischen Grundwasserleiter und Ausbau- bzw. Filterrohrtour ein auf die Kornverteilung im Grundwasserleiter abgestimmtes, oft abgestuftes Gemisch, bestehend aus gut gerundetem (nicht: gebrochenem), zumeist quarzitischem Kies- oder Sandmaterial, eingebracht. Die Anforderungen an Filtersande und Filterkiese sowie deren Abstufung sind in den DIN 4924 und 19623 erfasst. Daneben sind auch Filterrohre mit aufgeklebtem oder aufgesintertem Kiesbelag unterschiedlicher Korngrössen und Abstufungen in Gebrauch. |
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