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Antimon-Nickelglanz, Antimon-Nickelkies, Nickel-Antimonglanz, Nickel-Antimonkies, Nickel-Bournonit, Nickel-Spiessglanzerz, nach dem Marburger Mineralogen J.Ch. Ullmann benanntes Mineral (Abb.) mit der chemischen Formel NiSbS und kubisch-tetragonal-pentagondodekaedrischer Kristallform; Farbe: silberweiss ins Stahlgraue, dunkelgrau und matt anlaufend; Metallglanz; undurchsichtig; Strich: grauschwarz; Härte nach Mohs: 5 (spröd); Dichte: 6,61-6,69 g/cm3; Spaltbarkeit: vollkommen nach (100); Bruch: uneben; Aggregate: eingesprengt, körnig, spätig, derb; vor dem Lötrohr Sb-Reaktion; in Königswasser grüne Lösung; Begleiter: Gersdorffit, Calcit, Siderit; Vorkommen: weniger verbreitet als Gersdorffit; Fundorte: Siegerland, Waldenstein (Kärnten, Österreich), grosse und gut ausgebildete Kristalle vom Monte Narba bei Sarrabus (Sardinien, Italien).
Ullmannit: Ullmannitkristall. |
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