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Telomtheorie

 
     
  erklärt, wie vom ursprünglichen Telom der Psilophytopsida ausgehend fünf Elementarprozesse zum komplexen Bauplan der Tracheophyten führten. a) Bei der Übergipfelung wuchs ein Trieb der ursprünglich gleichwertigen Telome einer dichotomen Gabelung bevorzugt gegenüber dem Schwestertrieb, was die Unterteilung der Sprossachse in Haupt- und Nebentriebe und die damit verbundene Arbeitsteilung einleitete. b) Bei der Planation ordneten sich ursprünglich frei im Raum verteilte Seitentriebe in einer Ebene an. c) Bei der Verwachsung bildeten sich Gewebe entweder zwischen den durch Planation in einer Ebene angeordneten Telomen, die somit flächig zum makrophyllen Blatt verwuchsen, oder mehrere nicht in einer Ebene stehende Telome verwuchsen zur säulenförmigen Stele. d) Durch starke Reduktion eines der ursprünglich gleichwertigen Telome einer dichotomen Verzweigung entsteht das einnervige Kleinblatt (Mikrophyll). e) Bei der Einkrümmung wuchsen gegenüberliegende Flanken eines Teloms ungleichmässig stark, das Telom krümmte sich nach einer Seite und konnte dann zusätzlich von Gewebe eingeschlossen werden. Dieser Prozess führte zur Entwicklung von Fortpflanzungsorganen.  
 

 

 

 
 
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