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[von griech. sphalerós=trügerisch], Blende, Pseudo-Galenit, Schwefelzink, Zinkblende, Mineral mit der chemischen Formel ZnS und kubisch–hex’tetraedrischer Kristallform; Farbe: graubraun, zinnfarben, schwarz, seltener gelb, rot, grünlich oder farblos; Halbmetall-, Diamant- bis teilweise Metallglanz; undurchsichtig; Strich: weiss, gelb, hellbraun oder braun; Härte nach Mohs: 3,5-4 (ziemlich spröd); Dichte: 3,9-4,2 g/cm3; Spaltbarkeit: sehr vollkommen nach (110); Aggregate: grob- bis feinspätig, grob- bis feinkörnig, auch dicht, derbe Massen, eingesprengt, feinfaserig, krustig, schalig, nierig; vor dem Lötrohr wird er rissig, schmilzt aber kaum; in konz. Salpetersäure unter S-Abscheidung löslich; Begleiter: Bleiglanz (Galenit), Chalkopyrit, Pyrrhotin, Magnetit, Löllingit, Arsenopyrit, Fluorit, Baryt; Vorkommen: in der hydrothermalen Phase liegt seine Hauptverbreitung, ausserdem untergeordnet in pneumatolytischen und kontaktmetasomatischen Gesteinen, ferner in Sedimenten von Tonschiefern und organogenen Kalksteinen; Fundorte: Köhlergrund bei Roztoky (Rongstock) in Böhmen, ansonsten weltweit. |
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