Lexikon Geologie Geografie Geowissenschaften  
Suche :        
   A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z   #   

 

 
 

SAR-Altimetrie

 
     
  Synthetic Aperture Radar, mittels Radar-Satellitenaltimetrie kann das Relief der Meeresoberfläche ausgemessen werden, wie es durch lokale Schwereanomalien bedingt und somit zur Topographie des Meeresbodens korrelierbar ist (Abb.). Es besteht die Korrelation:


PM(λ,φ) mgal≡PB(λ,φ)·d Dabei sind PM=altimetrisch gemessene Punkte der Fläche der Gravitationsanomalien, PB=Punkte auf dem Meeresboden, λ=geographische Länge, φ=geographische Breite, d=bathymetrische Tiefe. Nach den Daten der Altimetrie der speziellen geodätischen Mission (168 Tage im Jahre 1994) des ERS-1 Satelliten wurde eine globale Karte der Schwereanomalie von der Meeresoberfläche hergestellt (weitere Karten 1995 zu den Missionen 1 und 2). Damit konnte bei einer räumlichen Auflösung von nur 7 km eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu Karten von früheren Altimetrie-Missionen (Tab.) erreicht werden. Die präzise Lokalisierung von Merkmalen der detaillierten Kartenmuster mit ihrer syntaktischen Information ermöglicht die Gewinnung semantischer Informationen, wobei bathymetrische (Bathymetrie) und thematische Karten verwendet werden. Neu gewonnene Erkenntnisse über das Relief des Ozeanbodens sind u.a. für die Zirkulation des Tiefenwassers von Bedeutung.

SAR-AltimetrieSAR-Altimetrie: schematische Beschreibung des Prinzips von Altimetriemessungen am Beispiel von ERS (H=Höhe der Plattform über dem Meeresspiegel, T=Tiefe des Meeresbodens, η=Differenz zwischen Meerestopographie und mittlerer Meereshöhe).

SAR-Altimetrie
 
 

 

 

 
 
Ein Bookmark auf diese Seite setzen:
 
 

 

 

 
 
<< vorheriger Begriff
 
nächster Begriff >>
SAR
 
Sarmat
 
     

Weitere Begriffe : Pliozän Äquideformaten Sinterkalk

 

 
Startseite GeoDZ
Copyright © 2010 GeoDZ.com. All rights reserved.  Nutzungsbedingungen  |  Datenschutzbestimmungen  |  Impressum