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Störungsgestein, welches in Tiefen von 1 km bis maximal 10-15 km auftritt, bestehend aus dunkler glasiger Matrix und zahlreichen eckigen Mineralbruchstücken. Pseudotachylithe finden sich häufig in kleinen Gängen, die scharfe Kontakte zum Nebengestein besitzen. Der Name rührt von Ähnlichkeiten mit Tachylithen (vulkanisches Glas) her. Voraussetzung für die Entstehung von Pseudotachylithen ist ein trockenes Gestein und sehr schnelle tektonische Bewegungen im Zusammenhang mit Erdbeben. Die hierbei entstehende Reibungswärme lässt das Gestein aufschmelzen. |
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