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Polarisationsfaktor

 
     
  von der Strahlpolarisation abhängiger Korrekturfaktor integraler Intensitäten. Der Polarisationsfaktor P berücksichtigt die räumliche Verteilung der von einem punktförmigen Elektron (Thomsonstreuer) gestreuten Intensität einer einfallenden elektromagnetischen Welle:


P=( 0)2,


wobei Polarisationsfaktor
0 und Polarisationsfaktor
Einheitsvektoren in Richtung der elektrischen Feldvektoren Polarisationsfaktor
0 und Polarisationsfaktor
von einfallender und gestreuter Röntgenstrahlung sind. Wichtige Sonderfälle sind: σ-Polarisation: P=1 π-Polarisation: P=cos22θ unpolarisierte Strahlung: P=(1+cos22θ)/2.


Wird anstelle eines β-Filters ein Kristallmonochromator verwendet, dann ist die den Probenkristall treffende Strahlung bereits partiell polarisiert. Der Polarisationsgrad hängt vom Winkel zwischen den Normalen der Beugungsebenen an Probe und Monochromator ab. Sind beide Ebenen parallel, dann gilt:

Polarisationsfaktor
Polarisationsfaktorsind sie zueinander senkrecht, dann ist:

Polarisationsfaktorθm=Braggwinkel des Monochromators, θ=Braggwinkel der Probe. Der Polarisationsfaktor P wird üblicherweise mit dem Lorentzfaktor L zu einem gemeinsamen LP-Faktor zusammengezogen.
 
 

 

 

 
 
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