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Luftmassen

 
     
  ein Konzept, das sich direkt aus der klassischen Definition der Polarfront zwischen Polarluft und Tropikluft ergibt (Bergener Schule) und das sich zugleich auf die Klimazonen der Erde bezieht. Diese können als grossräumige Ursprungsgebiete signifikant unterschiedlicher Luftmassen angesehen werden. (Luftmassenklassifikation). Eine Luftmasse ist ein synoptisch-skaliger Luftkörper von wenigstens 500-1000 km Durchmesser und mindestens 500-1000 m vertikaler Mächtigkeit. Nach längerem Verweilen (ca. 5 Tage) in ihrem Ursprungsgebiet zeichnet sich die jeweilige Luftmasse durch typische Werte und geringe horizontale Gradienten der Temperatur und Feuchte aus, wobei die zugehörigen Luftmassengrenzen als Zonen stärkerer horizontaler Gradienten hervortreten. In Zyklonen und in vertikal gut durchmischten Luftströmungen bilden sich hochreichende (ca. 5000 m), in Hochdruckgebieten nur flachgeschichtete (ca. 1500 m) Luftmassen.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : halbjährliche Variation metamik litorales System

 

 
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