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Lichtabsorption

 
     
  Schwächung des Lichtes beim Durchtreten eines Kristalls. Die meisten Minerale absorbieren jedoch das Licht nicht gleichmässig, sondern für jede Wellenlänge verschieden stark, so dass sich die Farbe in durchfallendem Licht aus dem Restspektrum der unterschiedlich absorbierten Wellenlängenbereiche zusammensetzt. Der Durchlässigkeitsgrad des Lichtes ist oft sehr charakteristisch von der kristallographischen Richtung abhängig. Die Farbe kann sich daher je nach Durchstrahlungsrichtung ändern. Diese Erscheinung heisst Vielfarbigkeit oder Pleochroismus. Beim Auftreten von zwei verschiedenen Farben spricht man von Dichroismus, bei drei von Trichroismus.Starken Pleochroismus zeigen die Silicate Biotit, Turmalin (Turmalinzange) und Epidot, ferner Schmucksteine wie Rubin oder Alexandrit. Die Reflexionsfarben des an einer polierten Kristallfläche entstehenden Lichtes dienen als Unterscheidungsmerkmal der opaken Erzminerale. Das Reflexionsvermögen ist dabei vom Brechungsindex des Minerals und von der Wellenlänge des verwandten Lichtes abhängig. Als opakbezeichnet man Minerale, bei denen der grösste Teil des sichtbaren Spektrums bereits von einer dünnen Schicht völlig absorbiert wird.  
 

 

 

 
 
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