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1) Klimatologie, Meteorologie:Übergang vom gasförmigen in den flüssigen Zustand. Der Kondensationsprozess ist die Umkehr der Verdunstung und ein heterogener Prozess. Wasserdampfmoleküle schliessen sich zum Molekülverband zusammen oder treten in Wasser ein. Der Zusammenschluss von Wasserdampf in der Atmosphäre erfordert Übersättigung mit Wasserdampf und Kondensationskerne. Da die mittlere Geschwindigkeit der Wasserdampfmoleküle grösser ist als jene der Wassermoleküle, gewinnt das Wasser schnellere Moleküle und die Temperatur der Flüssigkeit steigt. Bei der Kondensation wird die Kondensationswärme von 2,501·106 Ws/kg frei (bei 0ºC). Sie ist von der Temperatur abhängig. 2) Geochemie: chemische Reaktion, bei der sich unter Abspaltung von niedermolekularen Verbindungen (z.B. Wasser, Alkohol) eine neue C-C-Bindung bildet. Bei Polykondensationen kommt es zu einer mehrfachen Kondensation unter Bildung von hochmolekularen Verbindungen. |
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