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Injektionsschleier

 
     
  vertikale Abdichtung, die tiefer reicht als Dichtungswände. Injektionsschleier werden zur Bodenverfestigung in Lockergesteinen und für Abdichtungszwecke eingesetzt. Im Talsperrenbau können sie auch für die Gründung von Herdmauern eingesetzt werden. In Fels mit k-Werten von ≥10-5 m/s werden Zementsuspensionen verwendet. Zur Stabilisierung wird ihnen meist Bentonit (Zement-Bentonit-Suspension) beigegeben. Ihre Reichweite variiert und hängt von der verwendeten Suspension, dem aufgebrachten Injektionsdruck und der Kluftausbildung ab. In Gebirge mit hohen Durchlässigkeiten (kf =10-2 bis 10-4 m/s) werden Reichweiten von 1-3 m angenommen. In den Hauptkluftrichtungen können die Suspensionen 5-10 m weit, bisweilen noch weiter reichen. Die Mindesttiefe eines Injektionsschleiers bei kleineren Dammbauten sollte 15-20 m betragen. Ihre Tiefe richtet sich nach den jeweiligen Ergebnissen der Wasserdruck-Tests. Zur Seite ist der Injektionsschleier in die Talflanken eingebunden. Die Ausführung des Injektionsschleiers wird in Fels mit geringen Durchlässigkeitsbeiwerten einreihig, bei höheren Durchläufigkeiten zwei- oder dreireihig ausgeführt. In Lockergesteinen werden grundsätzlich breite sechs- oder mehrreihige Injektionsschleier errichtet. Injektion.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : Tissotsche Indikatrix Anis Grenzschichtreibung

 

 
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