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Grauskala

 
     
  Grauleiter, Graureihe, Farbreihe der visuell gleichabständig gestuften Grautöne zwischen Weiss und Schwarz, die sich nur durch die Abnahme der Farbhelligkeit unterscheiden. Im Farbenkörper bildet die Grauskala die senkrechte Achse. Sie ist Massstab der Farbhelligkeit aller anderen Farben. Im Druck lassen sich zehn bis zwölf unterscheidbare Graustufen erreichen. Jedoch existiert bislang keine allgemein anerkannte Norm für visuell gleichabständige Tonwerte. Zahlreiche Experimente ergaben infolge von Unterschieden im theoretischen Ansatz, im Versuchsaufbau und in der Auflösung der verwendeten Raster widersprüchliche Ergebnisse, so dass für die Gleichabständigkeit Logarithmusfunktionen, Exponetialfunktionen, aber auch Polynome angegeben werden. In der Kartographie sind Skalen mit exponentiell zunehmendem Tonwert am weitesten verbreitet. Grauskalen werden vornehmlich zur Darstellung ordinalskalierter Daten verwendet. Sie sollten jedoch nicht mehr als sieben Stufen aufweisen, da Kleinflächigkeit und Kontrasterscheinungen (Farbkontrast) im Kartenbild die Zuordnung zu den Grautönen der Legende erschweren. Im graphischen Gewerbe dienen genormte Grauskalen und stufenlose Graukeile der Kontrolle von Kopier- und Druckergebnissen.  
 

 

 

 
 
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