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ein Verfahren, um den Spannungszustand des Gebirges an der Oberfläche oder an Bauteilen im Gebirge (Tunnelschale) nach der Kompensationsmethode zu bestimmen. Das Verfahren beruht auf einer künstlichen Entspannung des Gebirges durch einen Sägeschnitt bei gleichzeitiger Messung der auftretenden Verformung. Diese wird durch einen Kompensationsdruck, der mit einem Druckkissen im Sägeschnitt aufgebracht wird, wieder rückgängig gemacht. Die hierzu aufzubringenden Drücke im Kissen entsprechen i.d.R. den vor dem Sägeschnitt vorhandenen Spannungen. Im Gegensatz zu der Überbohrmethode ist bei diesem Verfahren eine Kenntnis der elastischen Konstanten des an der Messstelle anstehenden Gesteins nicht notwendig. |
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