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Verunreinigung des Bodens mit Schadstoffen in einem Bereich, wo vorher keine schädlichen Belastungen nachweisbar waren. Sie entstehen im Bereich von Altablagerungen, Altstandorten und sonstigen Kontaminationen durch z.B. Leckagen, Verrieselung von Abwässern, Aufbringung von belasteten Schlämmen und längere Anwendung verbotener Pflanzenschutzmittel. Altablagerungen und Altstandorte sind punktuelle (m2 bis mehrere ha), sonstige Bodenkontaminationen dagegen häufig flächenhafte, diffuse (einige ha bis km2) Belastungen. Soll ein Standort saniert werden, muss zunächst das Sanierungsziel festgelegt und mit dem technisch und wirtschaftlich Machbaren in Einklang gebracht werden. Je nach Ausdehnung der Kontamination sind zur Sanierung verschiedene Techniken geeignet, die in situ oder ex situ ausgeführt werden. Die Einsetzbarkeit dieser Verfahren ist neben dem Ort, der Ausdehnung und der Masse der Kontamination massgeblich von der Kontaminationsart und der Bodenart abhängig. Häufig müssen mehrere Sanierungsverfahren kombiniert werden (Tab.).
Bodenkontamination (Tab.): die wichtigsten Sanierungstechniken bei Bodenkontaminationen. |
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