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Aridität

 
     
  Ausdruck zur Kennzeichnung der Trockenheit eines Gebietes. Im ariden Gebiet ist über einen längeren Zeitraum die jährliche potentielle Verdunstung höher als der Jahresniederschlag. Ob ein Gebiet arid und abflusslos ist, hängt vom Niederschlag und von allen Grössen ab, die Einfluss auf die Höhe der Evaporation nehmen. Die Lufttemperatur spielt für die Höhe der Verdunstung eine besondere Rolle. Daher ist sie zusammen mit dem Niederschlag immer wieder zur Kennzeichnung der Aridität und Humidität herangezogen worden. Mit den sich ergebenden Klimaindizes, welche als Ariditätsfaktor, Regenfaktor u.a. bekannt sind, wird die Abstufung feuchter und trockener Gebiete vorgenommen. Auch edaphische Faktoren können wirksam werden und müssen berücksichtigt werden. Die Bestimmung der zwar ausschlaggebenden, aber schwer zu bestimmenden Verdunstung wird so umgangen. Der Bezug auf ein Jahr ist für Vergleichszwecke brauchbar. Für die Vegetation, die Abflussverhältnisse und die Landwirtschaft sind kürzere Perioden z.B. der Bezug auf Monate jedoch sinnvoller.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : Lixisols Eisregen Verwitterung

 

 
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